Inhaber 3FACH ANDERS COACHING SYSTEMS und STRUCTOGRAM® Trainer

Jörg Weitz

Resilienz für Profisportler, Polizeibeamte und Manager

Nachhaltiges Training mit Structogram: Jörg Weitz ist Coach für Kommunikation, Empathie und Persönlichkeitsentwicklung

 

Jörg Weitz ist sportlich und pragmatisch. Er weiß, was er will, konzentriert sich auf das Wesentliche und erreicht seine Ziele. So war er schon in der Schule. Der Sohn einer selbständigen Betreiberin eines Sportcenters und eines Disponenten ver- ließ das Gymnasium nach der zehnten Klasse, „denn mir war klar, ich brauche kein Abitur“. Weitz wollte sich nicht mit Lernstoff befassen, der nicht zu seinen Neigungen passte. Das Fachabitur hinge- gen, in dem er sich präziser auf die Be- rufstätigkeit vorbereiten konnte, bewältig- te er mit Vergnügen. „Dann schrieb ich die erste Bewerbung in meinem Leben und wurde genommen – beim Finanzamt. Dort habe ich eine tolle Ausbildung genossen. Die Lehrer an der Landesfinanzschule waren anders als an der klassischen Schule – Kollegen, die sich, in dem sie dozierten, für jüngere Kollegen und deren Lernerfolg einsetzten. Ich entdeckte ein neues Ziel und wollte selber Dozent werden, um mein Wissen zu vermitteln, denn ich er- kannte ein Talent in mir.“ Schließlich arbei- tete Weitz in der Steuerfahndung. Er er- lebte dort, wie Menschen unter hartem Stress vollkommen unterschiedlich reagie- ren, und wie bedeutsam Deeskalation ist. Wieder hatte er also etwas Neues über sich und seine Fähigkeiten erfahren. Zu diesem Zeitpunkt lernte er auf einem Se- minar das Structogram kennen und wurde mit Hilfe jener Methode geschult, die zu mehr Selbstkenntnis und damit auch zum besseren Umgang mit anderen Menschen führt.

 

„Ich war lange Zeit mit angezogener Handbremse gelaufen“

 

Weitz berichtet: „Es war für mich das nachhaltigste Seminarerlebnis. Ich stellte fest: Das ist kein Chaka, das ist fundiert und anwendbar. Ich zum Beispiel habe mich, nachdem ich meine Bio- struktur kannte, getraut, meine Persönlichkeitsstruktur wesentlich stärker auszule- ben. Zuvor wollte ich der nüchterne Typ sein, der sich nicht traute, seine Emotionen in einem Vortrag als Dozent auszuleben. Dabei war ich rot-blau geprägt. Als ich meine Analyse kannte, traute ich mich, impulsiver aufzutre- ten und ich merkte, wenn ich authentisch bin, dann bin ich besser und es geht mir bes- ser. Ich stellte fest, dass ich lange Zeit wie mit angezogener Hand- bremse gelaufen war. Daraufhin habe ich mein Aufgabengebiet verändert.“

In einem Training, das Weitz mehr als eine Dekade später leitete, zeigte ihm ein Teil- nehmer seine Biostruktur: Auf diese sei er, der Teilnehmer, schon in einem Seminar vor 25 Jahren gestoßen, und bis auf weni- ge Zehntel habe sich in der Verteilung der Farben nichts verändert. Weitz wertet die- se Aussage als Beleg für nachhaltige Gültigkeit der Biostrukturanalyse

 

Vom Fahnder über den Direktionsrepräsentanten zum Coach

 

Weitz gab seinen Beruf als Finanzbeamter auf und wechselte in die Ergo-Versiche- rungsgruppe. Dort war er vom Jahr 2000 an für Vertrieb, Recruiting und Coaching innerhalb der Gruppe zuständig und zählte schließlich als Direktionsrepräsentant zu den höchsten Führungskräften. 2014/15 hatte Weitz wieder einen Wendepunkt er- reicht, denn er gestand sich ein, dass höchste Leistung und tiefe Erschöpfung nahe beieinander liegen können: „Ich habe immer funktioniert, und mich doch gefragt, was eigentlich Erfolg sei: Dass nämlich der Grad und die Art der Zielerreichung immer zusammenpassen müssen. Ich hatte Geld, aber keine Lebensqualität mehr. Und mir war auf einmal klar, warum Kollegen, wenn sie beruflich den Höhepunkt erreicht hatten, plötzlich weg waren.“

Weitz zog einmal mehr im Leben die Konsequenz, hörte in sich hinein und konzentrierte sich auf das We- sentliche. Er verließ die Versicherungsgruppe und gründete sein neues und eigenes Unternehmen „3FACH ANDERS Coaching System“. In der Selbständigkeit als Trainer fand er Freude, entdeckte neue Lebensqualität und startete binnen eines Jahres voll durch. Neben anderen suchen die Schwenninger Krankenkasse und die VW-Bank seinen Rat dank seiner Fokussierung auf Structogram und Resilienz: „Ich bin vor allem Coach. Coach für Kommunikation, Empathie und Persönlichkeitsentwicklung. Ich finde Erfüllung darin, anderen Menschen zu helfen. Das ist mein Weg.“

 

Weitz setzt auf Talent, Lebenserfahrung, Structogram und die Ehrlichkeit der Pferde

 

Den geht Weitz mit Erfolg. Er coacht die Streifenpolizistin ebenso wie den Profisportler und den Manager. Weitz setzt auf seine natürlichen Talente und seine Lebenserfahrung sowie auf Structogram und das pferdegestützte Coaching. „Structogram“, das stellt Weitz immer wieder fest, „hat die nachhaltigste Wirkung, denn Menschen erkennen sich selbst, wissen, wie sie bei anderen ankommen, und verstehen zugleich den anderen besser. Und das Pferd gibt den Menschen, die sich selbst, aber auch ihre Führungsstärke erkennen wollen, „das ehrlichste Feedback“, denn es sei ein Fluchttier und unbestechlich. Wenn es sein Gegenüber fürchte, sei es auch mit einer Möhre nicht zu ködern, sondern wende sich ab. „Das Pferd ist der Spiegel deiner Seele“, sagt der Coach.

 

Wer führen will, muss klar kommunizieren

 

Das pferdegestützte Coaching ist kein Reitkurs. Die Teilnehmer sollen die Pferde im Rudel beobachten, um sich ein Tier zu wählen, das sie führen wollen. Dabei erliegen die Trainees immer wieder derselben Fehleinschätzung: Das größte Tier ist nicht der Anführer der Gruppe, und die kleinen Pferde sind nicht die niedlichen, die sich leicht führen lassen. Die Teilnehmer lernen in der Arbeit mit den Pferden, dass erfolgreiche Führung eine klare Kommunikation voraussetzt – auch in Gestik, Mimik und Körperhaltung

 

„Ich verändere keine Menschen. Ich helfe, ihre Kapazitäten zu stärken“

 

„Ich verändere als Coach keine Menschen, sondern ich helfe ihnen, ihre Ressourcen herauszuarbeiten und ihre Kapazitäten zu stärken. Es geht mir um Resilienz, um Stressbewältigung durch Widerstandskraft und Bestehenskraft“, sagt Weitz: „Es ist wie bei mir damals, nach meiner ersten Erfahrung mit Structogram. Wenn ich der bin, der ich bin, verbrauche ich weniger Energie. Denn jede Rolle, die ich wider meine Natur spiele, erfordert Energie, um gegen sich selbst anzukämpfen. Das strengt an, es schwächt, mindert den Er- folg und macht am Ende krank. Es geht um die Balance. Dass ich im reinen mit mir selbst bin, und nicht mehr Energie ver- brauche als ich habe, um eine Situation zu ertragen, die mir unabänderlich scheint. Mein Leitspruch lautet: Akzeptiere ohne zu leiden, oder verändere es. Wenn Sie mit anderen darüber sprechen, dann merken Sie, das ist ein Thema, das die Menschen in den Bann zieht.“

 

Erfolg durch die Akzeptanz der Schwächen

 

Als Coach und Trainer erfährt Weitz Aner- kennung, denn er lebt seine Botschaft, „eine gesunde Wertschätzung sich selbst gegenüber aufzubauen“. Weitz sensibilisiert die Menschen „für die Dinge, die sie in sich haben. Die Menschen mögen mich, weil ich so bin, wie ich bin. Es ist alles gut so, wie es ist.“ Mit Hilfe des Structograms und des pferdegestützten Coachings führe er die Trainees über das Feedback zur Akzeptanz der Schwächen, - der eigenen und der der anderen. “

 

„Ich schwäche meine Position, wenn ich mich verstelle“

 

Kriminalhauptkommissar Michael Eckstein ist „ziemlich offen reingegangen“ in das Training mit Structogram. „Grundsätzlich“ habe er sich nicht viel davon versprochen, „denn es gibt viele Motivationstrainings, und nachher ist man doch nicht schlauer. Aber genau das war es nicht. Denn Structogram geht von ganz handfesten Ansätzen aus und hat sich in 40 Jahren bewährt.“ Eckstein stellte fest, „dass man ein ganz anderer ist, als man vielleicht gerne wäre. Aber dann liest man sich hinein ins Thema und versteht, dass man wirklich so ist, wie es die Biostrukturanalyse zeigt.“ Eckstein hat schnell daraus gelernt: „Ich schwäche meine Position, wenn ich mich verstelle.“ Seine Frau beschreibe ihn als Diplomaten, und aus seinem Polizeidienst fallen ihm Beispiele ein, wie er die Lage beherrschte, weil er den anderen mit Respekt behandelte und damit Widerstände gar nicht erst nicht aufkommen ließ. Er provozierte nie: „Ich kenne meine Ziele, und ich erreiche sie, aber nicht autoritär.“ Es gebe aber auch Kollegen, die „erst ent- scheiden und dann denken. Aber denen nimmt man das nicht krumm, weil sie aus dem Gefühl heraus so geradlinig sind.“ Vor allem nun, da Eckstein in den höheren Dienst und damit ins Management der Polizei aufsteigt, sei es immer wichtig zu wissen, wie man ankommt, denn man sei „sehr viel mit anderen Menschen unterwegs“. Eckstein dachte früher, „wenn man in die Führung will, muss man ,Rot’ sein. Aber genau damit kann man sich den Weg auch verbauen. Wenn man das weiß, kann man gut mit sich und den anderen klarkommen. Es hilft, sich dies bewusst zu machen: Ich bin gut, weil ich so sein kann, wie ich bin. Und mit der Biostrukturanalyse habe ich mir klargemacht, wie ich bin.“

 

Finanzberaterin Landsmann: „Ich habe meine Effektivität verdoppelt“

 

Anke Landsmann, Bankkauffrau und selbständige Finanzberaterin, schildert die „begeisternde Art des Jörg Weitz. Er ist ein Mensch, den muss man einfach gernhaben“. Anke Landsmann lernte den Coach kennen, als sie als Bestandteil einer Quali- fikation an einem Structogram-Training teilnahm. Das Training selbst bereitete ihr große Freude: „Ich kannte das gar nicht, und ich hatte das Gefühl, dass der Trainingstag nach fünf Minuten zu Ende war. In meiner Berufstätigkeit habe ich die Er- kenntnisse und Kenntnisse dann als total hilfreich empfunden. Ich war schon zwanzig Jahre selbständig und nicht unerfolgreich, sonst würde man es nicht weitermachen. Aber ich habe trotz meiner Erfahrung dank des Trainings meine Effektivität verdoppelt. Durch die Analyse erkannte ich, dass ich ganz grün bin, und wie ich deshalb meinem eigenen Erfolg ganz oft im Weg gestanden bin. Wenn ich einen rot oder blau dominierten Menschen vor mir hatte, dann konnte ich ihm oft nicht vermitteln, wie toll meine Baufinanzierung ist. Jetzt male ich einen Zeitstrahl, um die Fakten in einem Bild sprechen zu lassen und einen blau-dominierten Kunden damit zu überzeugen.“ Anke Landsmann sagt, „grüne Menschen“ merkt man ganz schnell. Rot- und Blau-dominierte Menschen stellten ganz andere Fragen. Ein grün-dominierter Kunde frage: „Kann ich auch eine Sonderzahlung leisten?“. Ein blau-dominierter Kunde frage: „Was passiert, wenn ich eine Sonderzahlung leiste?“

 

„Wenn ich nicht weiterkomme, hole ich einen Kollegen mit passender Biostruktur dazu“

 

Ganz „top“ sei daraufhin das pferdegestützte Coaching gewesen: „Es ist einfach super, was man durch Körpersprache auslösen kann in einem Tier. Man lernt zu beobachten. Das Pferdecoaching gibt Gelassenheit. Ich nehme mir die Zeit, mir mit Hilfe von Structogram die Situation zu erfassen und zu erklären. Hat der Kunde Interesse an meinem Angebot? Geht es an ihm vorbei? Oder hat er keine Lust?“ Anke Landsmann hat erkannt, mit welchen Menschen sie am besten auskommt, „und wenn ich in einem Fall gar nicht weiterkomme, dann hole ich mir einen Kollegen mit einer passenden Biostruktur dazu. Zu 90 Prozent klappt es dann.

   

„Ich bin in der Lage, mich zu beschränken, um gut zu sein“

 

Jörg Weitz sagt: „Die Effekte der Biostrukturanalyse münden im Aufbau von Akzeptanz und Toleranz. Das hat eine wahnsinnige Nachhaltigkeit in der Entwicklung der Persönlichkeit und ihrer Resilienz, ihrer Bestehenskraft, um rundherum gesund zu bleiben.“ Weitz möchte nicht mehr, wie früher, „in der Mühle leben“. Er sagt von sich: „Ich bin in der Lage, mich selbst zu beschränken, um gut zu sein. Ich will Qualität schöpfen, nicht immer mehr vom Beliebigen erzeugen, das in Wahrheit keinem nutzt.“

 

Hintergrund: Die Methode der Biostrukturanalyse mit dem Structogram

 

Die Methode basiert auf Erkenntnissen der Hirnforschung und geht auf den deutschen Anthropologen Rolf W. Schirm zurück. Ihr liegt das Modell vom „dreieinigen Gehirn“ zugrunde, denn das Gehirn eines jeden Menschen setzt sich aus drei Teilen zu- sammen, die sich in der Entwicklungsge- schichte der Menschheit herausgebildet haben:

  • Das instinktiv-gefühlsmäßige Stamm- hirn, das in der Symbolsprache von Structogram grün ist, vermittelt die Grundmotive Sicherheit und Kontaktfä- higkeit. Es ist die Basis für das Gefühl von Zugehörigkeit, von Freundschaft, Bequemlichkeit und Gewohnheit.
  • Das impulsiv-emotionale Zwischenhirn, das in der Bildsprache von Structogram rot ist, gibt uns das Gefühl von Überle- genheit und Autonomie. Es lässt uns nach Macht, Wettbewerb, Anerkennung, Überlegenheit und Status streben.
  • Das rationale Großhirn, für das die Far- be Blau steht, leitet uns an zu Vorsicht, Vorausschau und Erkenntnis. Mit ihm verbinden sich Abstraktionsfähigkeit, Individualität, Perfektion, Innovation und Vernunft.

Jeder Mensch hat ein individuelles, gene- tisch veranlagtes Einflussverhältnis dieser drei Gehirnteile, dass mit der Biostruktur- Analyse ermittelt und mit Hilfe des Struc- tograms – einem Kreis mit drei Sektoren für die drei Grundkomponenten – visuali- siert wird.

 

Diese „individuelle Biostruktur“ ist kennzeichnend für wesentliche Persönlichkeits- merkmale. Diese determinieren unser Verhalten zwar nicht allein, denn Erfahrung, soziale Prägung und Sozialisation spielen natürlich auch eine Rolle. Aber die individuelle Biostruktur hat großen Einfluss auf das Verhalten einer Person. Sie prägt den Menschen in allen Lebensbereichen, - sowohl im Beruf, als auch im Privatleben. Man kann es auch so sagen: „Keiner kann aus seiner Haut.“ Im Gegenteil: Glücklich, zufrieden und im Beruf erfolgreich sind Menschen nur, wenn sie sich ihrer Natur gemäß verhalten können. Durch die Antworten auf ein Set von wenigen Fragen kann ein jeder unter Anleitung eines Trainers seine eigene „Biostruktur“ ermitteln. Diese Methode wird seit 40 Jahren millionenfach vor allem in Unternehmen angewandt. Sparkassen und Genos- senschaftsbanken nutzen sie ebenso wie große Fahrzeughersteller, Microsoft, Forschungsinstitute und Unternehmen der öffentlichen Hand.

 

Kontakt

Jörg Weitz, Nettersheim

kontakt@3fachanders.de

 

 

Autor: Claus Peter Müller-von der Grün, http://www.mueller-von-der-gruen.de